Informationen & Tipps für Hamburg

Geschichte

Oktober 3, 2009
Autor: Babette

Vor gut 20 Jahren vereinigte sich Ost- und Westdeutschland und wurde “Deutschland”.

Für viele war die deutsche Einheit ein Grund zum feiern. Man konnte reisen wie man wollte, Liebende fanden zusammen und generell sollte alles besser werden. Der Mauerfall wurde mit einem Fest gefeiert und auch heute bzw. seit 1990 wird diesem Tag gedacht.

Doch dieses Jahr ist in Hamburg, im Gegensatz zum 3.Oktober 2008, nicht sonderlich viel los, denn jedes Jahr wird das Fest zum “Tag der deutschen Einheit” in einer anderen Stadt ganz groß gefeiert. Dieses Jahr ist als zentraler Veranstaltungsort Saarbrücken dran. 2010 ist Bremen dran.

Hamburg und die anderen Bundesländer haben aber in Saarbrücken die gelegenheit sich schillernd in Szene zu setzen- so ist das ja nicht ;) Hamburg ist ja Medienstadt und daher präsentiert sich unsere schöne Hansestadt auch mit seinen Hauptthemen: Musik, Kultur und Design unter dem Motto “Hamburg vorraus”.  Die Ateliergemeinschaft getting-up gestaltete eine Außenfassade, der Innebereich bietet den Gästen ein buntes Bühnenprogramm. Zur musikalischen Unterstützung ist NDR 90,3 dabei. Zusammengefasst: Literatur, Kunst, Mode und Design. Hamburg eben ;) Auch dabei: Der beliebte Poetry-Slam und Kurzfilme.  Und wer mal ausspannen will von all dem was man in der Region Hamburg & Co sehen kann, der geht in den eigens aufgebauten Beachclub..

Na, dann ab nach Saarbrücken und einen schönen Tag gehabt! ;)

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September 6, 2009
Autor: Babette

Jeder kennt sie: Unsere Mö. Und weil diese jetzt 100 wird, ist es Zeit ihre Geschichte einmal zu würdigen.

Wer geht nicht gerne auf der Mö shoppen? Immerhin findet man hier alles: H&M, Zara, Deichmann, P&C… gleich nebenan Saturn und so vieles mehr. Doch die Mö.. was ist das eigentlich?

Danke, Cholera
Ja, ihr habt richtig gelesen. Die damalig herrschende Cholera ist der “Grundstein” für die heutige Mö gewesen. Der Grund: Man wollte die hygienischen Bedingungen verbessern. Die Wohnungen lagen eng beieiander und daher wurde ein Durchbruch gemacht- dieser nennt sich heute weiter Lesen »

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Juli 10, 2008
Autor: Christophe

Das Internationale Maritime Museum in Hamburgs historischem Kaiserspeicher B ist eröffnet. Und natürlich wäre jetzt eine Hommage an dieses Museum angebracht, die folgendermaßen lauten könnte: eine einmalige, maritime Sammlung lebendiger Schifffahrtsgeschichte mit 25.000 kleinen und 9.000 großen Schiffsmodellen, 5.000 Gemälden, 120.000 Büchern und Atlanten, 50.000 Konstruktionsplänen, unzähligen Uniformen, Waffen, Möbeln, Porzellan, Silber. Ebenso könnte dem Museum attestiert werden, dass neue Jobs in Hamburg geschaffen wurden. Das wäre aber äußerst verwegen. Auch wenn den Besuchern die dreitausenjährige Schifffahrtsgeschichte sehr eindrucksvoll vermittelt wird, so lassen sich die Kritiker nicht totschweigen.

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Mai 22, 2008
Autor: Christophe

Teufelsautreibung © Flickr goodnight_photography

Satanische, dämonische oder teuflische Besessenheit ist existent. Sie ist existent in Deutschland, und auch in Hamburg. Insbesondere die heilenden und reinigenden Riten der Teufelsaustreibung, dem so genannten Exorzismus, werden erbeten und auch praktiziert.

Der Exorzismus ist der katholischen Kirche und insbesondere einem katholischen Priester vorbehalten. Dabei sollen den Menschen ihre bösen Dämonen ausgetrieben werden, von denen sie besessen sind. Der Exorzismus beschreibt einen Ritus. Denn nach dem Besprengen mit Weihwasser und dem Beschwören mit Gebeten und Psalmen, soll mit dem Auflegen der Hände des Priesters und dem Zeigen des heiligen Kreuzes den dämonischen Geistern abgesagt werden. Die katholische Kirche sieht in dem Exorzismus, der die Bitte an Gott, den Menschen zu befreien beziehungsweise den Befehl an den Teufel, den Menschen zu verlassen, beinhaltet, ein heiliges Zeichen.

Die Gesuche um eine Teufelsautreibung in den katholischen Kirchen verstummen auch in Hamburg nicht. Auch wenn ein Exorzismus offiziell nicht praktiziert und gefördert wird, so können inoffizielle Teufelsaustreibungen nicht geleugnet werden. Aber solange die katholische Kirche weiterhin Exorzisten rekrutieren lässt, werden die Bitten um Teufelaustreibungen nicht vergehen. Denn die Bitte um Gottes Hilfe muss erhört werden.

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Dezember 9, 2007
Autor: Christian

hamburgerKommt der weltweit beliebte Snack wirklich aus Hamburg?

Als schneller Imbiss zwischendurch rangiert der Hamburger schon seit langem unter den oberen “Top Ten” der Fastfood Produkte in Deutschland und wer hat sich noch nicht gefragt, woher der berühmte Snack seinen Namen hat?
Geht man dieser Frage genauer nach, so stößt man auf viele verschiedene Theorien. Leider gibt es keine eindeutige Antwort auf die Frage „Woher kommt der Hamburger?“. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die folgenden vier Vermutungen über den Ursprung des Wortes ‚Hamburger’:

Hamburger als Emigrant
Tatsächlich gibt es die Annahme, dass der Name ‚Hamburger’ zurückzuführen ist auf die gleichnamige deutsche Stadt. Demnach soll der Hamburger als ein simples Stück Hackfleisch, also noch ohne Brötchen, Beilagen und Soßen mit zwei deutschen Einwanderern nach Amerika gekommen sein. Wer wie auf die Idee kam, den Hackfleischfladen mit oben genannten ‚Zusätzen’ auszuschmücken, bleibt ein Rätsel. Fakt ist, dass eben solche Hackfleischbrötchen auf der Weltausstellung 1940 in St. Louis verkauft wurden, zu dieser Zeit noch als ‚Hamburg’, ohne die Endung auf –er, diese kam erst später hinzu.

Eine englisch-deutsche Schöpfung
Seinen Ursprung in der deutschen Hansestadt findet der Hamburger indirekt auch nach folgender Erklärung: In Hamburg gibt es einen Imbiss namens „Rundstück warm“, dieser besteht aus einer Scheibe Braten mit Bratensoße zwischen zwei Brötchenhälften. Er ist also dem heute geläufigen Hamburger nicht unähnlich. Des Weiteren gibt es eine Variation dieser Hamburger Snacks, die aus einer Hackfleischfrikadelle mit Eigelb besteht. Die in Deutschland so beliebte Frikadelle ist im Englischen als ‚beefsteak’ bekannt. Bemerkenswerterweise taucht aber in einem englischen Kochbuch von 1842 der Begriff ‚Hamburger Steak’ für ein Steak aus Rinderhackfleisch auf. Dieses zwischen zwei Brötchenhäften oder zwei Scheiben Brot gelegt, bezeichnete man als ‚Hamburger Sandwich’. Man nimmt an, dass Mitte des 20. Jahrhunderts diese Varianten auf ‚Hamburger’ oder auch einfach nur ‚Burger’ verkürzt wurden. Anders als in Deutschland meint der Begriff ‚Hamburger’ im Englischen aber nicht nur das ‚Komplettpaket’ mit Brötchen und Fleisch, sondern man bezeichnet damit auch das Rinderhackfleischstück allein.

Das amerikanische Hamburg
Der Staat New York hat folgende Theorie offiziell verbreitet: Der Hamburger ist in der Stadt Hamburg bei Buffalo im US-Bundesstaat New York entstanden. Dort war er Ergebnis eines Experimentes der Gebrüder Menches in ihrem Imbissstand. Ihnen war der ‚Hot Pork’ (Schweinebraten) ausgegangen und so hatten sie ihn kurzer Hand durch Rindfleisch ersetzt. Die daraus entstandene Kreation bekam den Namen ihres Geburtsortes, also ‚Hamburger’. Heute wirbt man dort mit dem Slogan: „New York’s gift to world cuisine, the hamburger!”

Logistische Wurzeln
Einer anderen Theorie zufolge liegt der Ursprung des Wortes ‚Hamburger’ schlichtweg beim Hamburger Hafen. Über diesen wurde nämlich in den ersten Jahren der Besiedelung der Vereinigten Staaten Rindfleisch von gehobener Qualität importiert, das deshalb allgemein hin als ‚Hamburg’ bezeichnet wurde.

Auch wenn es keine eindeutige Erklärung für die Herkunft des Hamburgers gibt, so fällt doch auf, dass alle Theorien sich auf die Stadt Hamburg beziehen. Der Ursprung liegt also höchstwahrscheinlich wirklich in Hamburg, man muss sich nur noch über das genaue ,wie’ der Entwicklung einig werden.

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November 6, 2007
Autor: Christian

Die Geschichte von den 13 Elb-Krokodilen

1888 machten 13 Krokodile die Elbe unsicher�

Sommer 1888: Der Dampfer “City of Lincoln” liegt am Hamburger Hafen vor Anker, an Bord 29 ansehnliche Krokodile für

den Hamburger Tierpark Hagenbeck.

Zoologische Gärten sind im 19. Jahrhundert en vogue, Tierparks in Berlin, der Zoo in Frankfurt am Main und eben jener in Hamburg sind in rascher Folge eröffnet worden, jetzt gilt es, die exotischsten Arten anzusiedeln.

In Berlin begnügt man sich zunächst mit Antilopen, Straußen und Elefanten, Frankfurt hat schon verschiedene Raubtiere und, zur allgemeinen Belustigung, ein ganzes Affenhaus.

In Hamburg beschließt man, die Tierwelt von ihrer unheimlichen Seite zu zeigen. Flugs werden die Krokodile bestellt, im August erreicht das Transportschiff die Elbstadt. Am 20.8.1888 macht der Wörter seine Runde, vergisst aber in bester Komödienmanier, die Gatter abzuschließen.

13 verwegene Krokodile entschlüpfen, kaum ist die Luft rein, ihren Käfigen und stürzen sich todesmutig in die Elbe. Ihre 16 verbleibenden Artgenossen beginnen in Kürze ein Leben in Vollpension – von den verwegenen 13 hört und sieht man nie wieder etwas. Wohin hat es sie verschlagen? Wie weit sind sie gekommen?

(Das heißt, zwei Krokodile werden noch einmal gesehen, und es gelingt den tapferen Hamburgern immerhin, eines einzufangen.)

Über den Verbleib der anderen weiß man bis heute nichts. Für ein paar Wochen verhängt die Stadt ein Badeverbot, dann geht man davon aus, dass die Tiere sich aus dem Staub gemacht haben, vielleicht inzwischen an Engländern knabbern.

Von der halsbrecherischen Flucht bleiben wenige Erinnerungen, nur ein alter Schlager besingt die heldenhaften Echsen:

Unten in der Elbe,
da schwimmt ein Krokodil.
Es strampelt mit den Beinen
und weiß nicht, was es will.

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Oktober 25, 2007
Autor: Hafenmeister

Die lange Geschichte Hamburgs reicht bis in vorchristliche Zeit zurück, der Name der Stadt rührt von einem Kastell “Hammaburg” her, das zur Sicherung der von Karl dem Großen um 810 n. Chr. errichten Taufkirche diente. Westlich des Alsterufer gründet sich bald eine Handels- und Marktsiedlung. Kaiser Friedrich I., genannt “Barbarossa” legte 1189 durch die Verleihung des Hafenrechts den Grundstein zum Wohlstand der Elb-Stadt.Im Mittelalter wuchs die Stadt zu einem blühenden Handelszentrum heran, als eines der ersten Mitglieder des Kaufmannsbundes Hanse entwickelte sie sich dann endgültig zum wichtigsten Warenumschlags- und Handelsplatz im Norden. Auch international wurde die Stadt bedeutender, der Handel sicherte Einfluss und Wohlstand.

Ab 1510 war Hamburg dann Reichstadt, unterstand zwischenzeitlich sogar der dänischen und französischen Krone, bevor die Stadt 1871 dem Deutschen Reich betrat. Dem Stadtstaat kamen einige glückliche Wendungen der Geschichte zu Gute, so wurde sie im 17. Jahrhundert vom 30-jährigen Krieg verschont, was sie zur damals größten Stadt Deutschlands werden ließ. Heute ist sie sowohl nach Flüche wie Einwohnern hinter Berlin zweitgrößte Stadt in der Republik.

Doch bleib auch Hamburg wie alle größere Städte nicht von größeren Unglücken verschont, neben dem großen Hamburger Brand, der in den drei Tagen vom 5. Mai bis zum 8. Mai 1842 fast ein Viertel der gesamten damaligen Stadtfläche vor allem in der Altstadt zerstört, eine verheerende Choleraepidemie im Sommer 1892, die Bombennächte im Zweiten Weltkrieg 1943 (“Operation Gomorrha”) und die Sturmflut 1962.

Die besondere Lage am Fluss und die fähigen Kaufleute mehrten Reichtum und Einfluss der Stadt, was die prachtvollen Bauten der Stadt und der einzelnen Handelshäuser bis heute eindrucksvoll belegen. Statistisch ist Hamburg die Stadt Deutschlands, in der aktuell die meisten Millionäre leben. Der Hamburger Hafen ist gemessen am Containerumschlag der zweitgrößte in Europa nach Rotterdam, weltweit ist er bis heute die Nummer acht.

Weitere Infos zur Geschichte von Hamburg auf blick-auf-hamburg

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