Informationen & Tipps für Hamburg

just2guide

heiß diskutiert

RSS

Hafencity

Februar 7, 2009
Autor: Julia

Hamburg ist eine Hafenstadt, wissen wir. Doch trotzdem sind die Hamburger wohl ein bisschen wasserscheu.

Hausboot

Kennt ihr den Film ,,E-Mail für dich”? Das ist eine uralte Kamelle mit Tom Hanks, der sich als Großunternehmer für Bücher in die Kinderbuchladenbesitzerin verliebt, die er in den Bankrott treibt. Den Film habe ich gefühlte hundertmal gesehen (ja, ich schäme mich auch dafür) und deshalb kann ich mich auch so genau an die Szene erinnern, in der Tom mit seinem Hund auf sein Hausboot zieht. Hausboote sind eine faszinierende Wohn-Möglichkeit, auch dieser Blog weiß darum. weiter Lesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
Januar 11, 2009
Autor: Julia

Wovon lebt eine Stadt? Genau. Von ihrem Herzschlag. Und was macht den Puls aus? Ihre Bewohner. Und einige von ihnen zeichnen das Gesicht der Stadt, einige fallen auf und sind irgendwann genauso Inventar wie der Hafen oder die Reeperbahn.

Buchstabensuppe

Gestern war ich mal wieder in der Stadt, mit einer guten Freundin, die Hamburg erst seit einigen Monaten kennt. Eine Stimme, laut wie ein Orkan, schepperte in meinen Ohren, ich kannte sie schon zur Genüge und nahm sie deshalb bewusst gar nicht wahr. Meine Freundin jedoch spitzte lauschend die Ohren: ,,Lass uns mal dahin gehen! Ich will da zuhören!”
Also gingen wir. Und hörten dem komischen Kauz zu, der seit Jahren in der Innenstadt die Masse unterhält. Er trägt eine Glatze, alltägliche Kleidung. Und er schreitet auf und ab, immer im Kreis, während er hart gestikulierend die Masse anbrüllt:
,,Glaubt ihr, ihr seid Jesus egal? Glaubt ihr, er leidet nicht mit euch und sieht nicht, wenn ihr an Krebs erkrankt?” weiter Lesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
November 19, 2008
Autor: Babette

Die Flussschifferkirche im Hafen kennen sicherlich viele, die ab und zu mal am Hafen vorbei fahren und die Augen offen haben. Doch was genau ist die Flussschifferkirche?

Flussschifferkirche ©Udo 54/flickr.de

Erstmal ist die Flussschifferkirche die einzige schwimmende Kirche in Deutschland. Sie schwimmt zwischen Baumwall und der Hafencity und bietet jeden Sonntag für 130 Personen Platz die beten möchten. Und wer keine Lust auf große Events hat, der kann ja mal zum Gottesdienst gehen.

“Wenn die Menschen nicht zur Kirche kommen können, muss die Kirche zu den Menschen gehen”
Die Flussschifferkirche gibt es seit den 50er Jahren und ist noch heute Anlaufstelle für Binnenschiffer, ihre Familien und Menschen, die weiter Lesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
November 13, 2008
Autor: Julia

Aller Anfang ist schwer! Das dachte ich auch, als ich vor einem Jahr in die Hansestadt zog und ein neues Leben im Tor zur Welt begann. Doch dabei muss er gar nicht schwer sein, wenn man Hilfe bekommt!
Hamburg
Ich, ein gestandenes Landei, tat mich zuerst schwer in der Großstadt. Früher erblickte ich nur Kuhweiden, wenn ich die Tür öffnete, jetzt plötzlich wuseliges, hektisches Großstadtleben. Schnell kann man sich da verzetteln und verlieren und sich auch nach Monaten noch nicht so wirklich angekommen fühlen. weiter Lesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
Oktober 25, 2008
Autor: Babette

Die Queen Mary ist in Hamburg- und das für knappe vier Wochen. Doch wo kann man sie am besten sehen?

Eins der schönsten Events für Schiffsverrückte ist sicherlich der Besuch der Queen Mary 2, die zu Wartungsarbeiten bis Mitte Oktober in unserer schönen Stadt verweilt. Und wer nicht weiß was er am Wochenende machen soll, der kann sich die hübsche Queen ja mal ansehen. Aber nicht immer sind die Landungsbrücken der perfekte Aussichtsplatz ;) .

  • Entlang der Elbe
    Hier gibt es natürlich die meisten Plätze um die Queen Mary 2 zu sehen. Die besten (aber auch beliebtesten Plätze) sind hierbei: die Landungsbrücken, der Altonaer Balkon oder das Kreuzfahrt-Terminal am Grasbrook.
  • Einfach mal auf die andere Seite
    Das lohnt sich nämlich, weil dort nicht so viele Leute stehen. Für Fotografen lohnt es sich außerdem, weil man dann die Stadtsilhouette Hamburgs im Hintergrund hat. Gerade für Touristen ist das also ein guter Platz.

  • Barkassen oder Linien-Fährschiffe
    Mit denen kann man fast schon auf Tuchfühlung gehen, denn die fahren recht dicht an der Queen vorbei. Auch fotografisch dürfte das wieder wertvoll sein, da man hier ganz spezielle Perspektiven erhält. Bei Großveranstaltungen lohnt es sich aber sich einen Platz zu reservieren auf einem der Ausflugsdampfer.
  • Michel und Nikolaikirche
    Ab auf die Türme vom Michel und der Nikolaikirche. Denn von hier oben aus hat man einen perfekten und wunderschönen Blick auf den Hafen- und ganz Hamburg!
  • Weinberg am Stintfang
    Auf dem Weinberg oberhalb der Landungsbrücken wird Wein angebaut, der zu besonderen Anlässen an ausländische Gäste verschenkt wird. Und ausgerechnet hier hat man den besten „Ausguck“ über den inneren Hafen, die Landungsbrücken und die Docks der bekannten Werft Blohm und Voss. Also perfekt um die Queen Mary 2 zu beobachten.
  • Der Fischmarkt
    Entweder schaut man sich Sonntagsmorgen nach dem Kiez die Queen in der Dämmerung an oder man genießt den Anblick tagsüber.
  • Dockland
    Vom Dockland habe ich ja schon berichtet. Von dem Dach aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Hafen, die Elbe und Köhlbrandbrücke. Natürlich ist es auch wieder fotografisch ansprechend.
  • Strand Pauli
    Eine der schönsten Beach-Bars in Hamburg. Hier kann man chillen und sich nebenbei die Queen Mary 2 ansehen. In cooler Atmosphäre und mit coolen Drinks.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
Oktober 6, 2008
Autor: Julia

Und noch ein drittes Mal ,,Tag der Deutschen Einheit” – bis es uns zum Hals raushängt ;-) .

Die Feierlichkeiten vom dritten Oktober kann man wohl als Erfolg für Hamburg verbuchen. Es gab viele gebannte Zuhörer bei den politischen Reden, in denen immer wieder betont wurde, dass zwar nicht alles perfekt verlief, aber dass die Einigkeit nun immerhin eine Selbstverständlichkeit in den Herzen der jungen Menschen ist.

Neben den unzähligen Wurstbuden – dem jeweiligen Land entsprechend – gab es auch Konzerte und einige Aktionen. So auch eine linke Aktion. Nämlich die im vorherigen Aritkel angesprochenene ,,Hart-Backbord” Demonstration, ein Bündnis, welches unter dem Motto ,,Tag der Deutschen Einheit – kein Tag zum Feiern” durch die HafenCity marschierte, um seinen Protest kund zu tun.

Von riesigem Polizeiaufgebot begleitet trabten ca. 1600 friedlich gesonnene Leute neben den Festivitäten her, jedoch blieb alles einigermaßen ,,ruhig”. Keine Eskapaden wie im Schanzenviertel und auch keine Verhaftungen mussten vorgenommen werden.
Ob das nun als Erfolg für die Linke zu verbuchen ist, kann ich nur schwer beurteilen. Denn irgendwie verlief die Aktion doch mehr im Sande. Oder habe ich da etwas verpasst? Zumindest ist die Zahl von 1600 Menschen doch schon eine stattliche und es sind hundert mehr, als pauschal eingeplant war. Also wohl doch ein Erfolg.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
Oktober 3, 2008
Autor: Julia

Heute feiert Deutschland. Aber nicht alle wollen feiern – zumindest nicht mit unserem Vaterland. Während Hamburg sich auf die Feierlichkeiten einstimmt, die Bewohner in die HafenCity pilgern, bereiten sich die Linke auf  eine Demonstration vor. 

,,Don´t party with Deutschland. Party with us!” – So lautet die Parole für die Party, die unsere Linken in Hamburg schon seit Monaten in der Demonstration © Pixelio/geraltRoten Flora geplant haben. Denn: Der Tag der Deutschen Einheit ist ,,kein Grund zum Feiern!” Schon heute Morgen beim Duschen trällerte das Radio, dass man die Festlichkeiten in der HafenCity mit Vorsicht genießen sollte. Allerhand Demonstrationen sind geplant und Hamburgs Polizei erwartet nach den Schanzen-Krawallen ihren nächsten Großeinsatz.

“Hart backbord” heißt das Bündnis der Hamburger autonome und antifaschistischer Gruppen, zu der mehr als 1500 Leute aufgescheucht werden, mitzumachen, die HafenCity zu stürmen und die Deutschlandfeier ordentlich aufzumischen und vor allen Dingen: zu stören! ,,Für etwas Besseres als die Nation!”argumentiert die Webseite, warum es wichtig ist, ein Zeichen zu setzen. weiter Lesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
Oktober 1, 2008
Autor: Julia

Noch zweimal schlafen und dann ist schon Wochenende :-) . Na, wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist! Findet Hamburg auch und feiert deshalb gleich drei Tage lang den Tag der Deutschen Einheit.

HafenCity © Pixelio/Alchemie

Feiertag ist eben ein Tag, an dem man frei hat. Ausschlafen, aufgebackene Brötchen, die Krümel zwischen die Laken streuen, und Kaffee im gemütlichen Bett, während draußen schon die Welt untergeht und den Herbst somit lautstark Willkommen heißt.
Doch so nicht mit Hamburg! Hamburg feiert den berühmten Tag das ganze Wochenende über und bietet seinen Bewohnern und Besuchern ein vielfältiges, buntes Programm, um den Feiertag in besonderer Erinnerung in den Köpfen zu halten. weiter Lesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
September 21, 2008
Autor: Babette

Dockland- alle reden irgendwie, irgendwann drüber, jeder hat’s mal gehört, aber bei den meisten ist es eher nur ein Begriff. Auch wenn man es schon gesehen hat ;)

Dockland- klingt ja sehr spannend. Docks- das verbindet ein Hamburger entweder mit der Diskothek auf dem Kiez oder mit dem Hafen. Doch was genau ist dieses Dockland? Ich vergesse es auch immer wieder, auch wenn ich es schon gesehen habe. Damit es Euch nicht auch so geht: Lest diesen Bericht ;)

“Dockland” in Anlehnung an die schick restaurierten Hafenanlagen in London
1995 entstand die Idee für das Dockland, das am Edgar-Engelhard-Kais entstehen sollte. Das “Land” auf dem das Dockland steht, wurde extra aufgeschüttet, was aber “erst” 2003 passierte. Dockland befindet sich zwischen dem Fischereihafen und der Elbe und wurde am 31. Januar 2006 eingeweiht. Daher auch das “Schiffs-Design”, dass von Star-Architekt Hadi Teherani Hand für die Robert Vogel GmbH & Co. KG stammt.

Viel Geld für viel Design
Der 25 Meter hohe Büro-Glaskomplex hat eine Nutzfläche von ca. 6500 m², kostete ca. 30 Millionen Euro, ist sechs Geschosse hoch über der Elbe, die Büros im Bug überschatten den Fluss 40 Meter weit- und so kann man weiter Lesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
September 2, 2008
Autor: Christophe

Das Hamburg Cruise Center liegt am südlichsten Ende der Straße Großer Grasbrook, direkt im Hamburger Hafen. Wer da zum ersten Mal hinkommt und ob des feschen Namens einen Hochglanzbau mit sirrenden Aufzügen erwartet, liegt jedoch falsch.

Das Cruise Center sollte laut Homepage eine Mischung aus dem Charme des Hamburger Hafens und moderner Architektur darstellen. Da gelegen, wo SAP Jobs vergibt und sogar eine eigene Haltestelle bekommen hat, stellt das Center den zentralen Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe in Hamburg dar.

Die Hafencity Hamburg, seit dem 1. März 2008 ein eigener Stadtteil, wächst stetig. Da passt das neue Cruise Center wie die Butter zum Fisch. Neben Stellenangebote in Hamburg und frischem Wind braucht die Hansestadt schließlich auch ein Gebäude, dass die althergebrachte Tradition des Schiffahrtswesens mit den globalen Bedürfnissen der Moderne verbindet.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading ... Loading ...
« Vorherige SeiteNächste Seite »
Impressum - © Hamburger Allee