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Autor: Babette Das U-Bahn System wird regelmäßig verbessert und kontrolliert. Deswegen auch wieder die halbjährige Sperrung der U2.
Seit Dezember fährt die Flughafen-S-Bahn. Das Hamburger Verkehrsnetz wird immer weiter ausgebaut und nachgerüstet. Diesmal ist die U2 dran.
Der HVV hat viel zu tun
Auf dem Programm stehen der Linientausch von U2 und U3, die Haltestelle Jungfernstieg soll modernisiert werden und die Vorbereitungen für den Anschluss der U4 an das Hamburger S-Bahnnetz laufen auf Hochtouren. Außerdem steht die Inbetriebnahme des neuen weiter Lesen »
Autor: Julia Freudige Erwartungshaltung unserer Stadt: 2014 soll die erste Bahn wieder über die Straßen Hamburgs rollen, wenn alles gut geht.
,,Es kann sein, dass das ein Fehler gewesen ist.” Gab der damalige erste Bürgermeister Hans-Ulrich Klose vor der öffentlichen Presse zu. Ein
Fehler – damit ist die Stilllegung der richtigen Straßenbahn in Hamburg vor dreißig Jahren gemeint, da die Verabschiedung dieser sehr emotional gewesen sei. Fast 200 Fahrscheine wurden für die letzte Fahrt verkauft, denn jeder wollte sich ein Ticket als Erinnerungsstück sichern.
Es war die größte S-Bahn Strecke in Deutschland, die sogar bis weit in das Umland reichte.
Der Grund für die Abschaffung war das finanzielle Argument. Straßenbahnen seien veraltet gewesen, zu teuer und im Gegenzug zu Bussen nicht flexibel genug.
Auch die heutigen Politiker sind der gleichen Meinung wie Klose damals, deshalb beginnen in diesem Herbst die Planungen für die erste Stadtbahnstrecke durch unsere Hansestadt. Das Projekt wird noch wie ein rohes Ei behandelt und mit Samthandschuhen angefasst, denn Expertenschätzungen zufolge dürfte für einen läppischen Kilometer Bahn ca. zwanzig Millionen Euro locker gemacht werden. Sehr viel Geld, wie unbestritten ist, daher wird es auch erst einmal nur eine Linie geben.
Auch die HVV – Hamburgs Hochbahn – hat seine Finger mit im Spiel und trägt einen Teil der öffentlichen Last mit sich. Zwar übergab die Politik Teile der städtischen Aufgaben nur verhalten an das Unternehmen, weil eigentlich nichts privatisiert werden soll, jedoch überzeugte letzendlich die Tatsache, dass die Politik jederzeit auf die HVV Zugriff hat und diese öffentlich ist und bleibt.
Ich bin begeistert! Als ich zum ersten Mal mit meinen Gummistiefeln in die Stadt kam, noch mit Stallgeruch in den Haaren hängend und beschloss: Ich Landei werde mal Großstadttussi, da war ich wirklich ernstlich enttäuscht, dass es hier keine Stadtbahn gibt. Denn das gehört zum Großstadtleben doch irgendwie dazu oder nicht? Das ist, als würde man Cola ohne Kohlensäure trinken: Irgendwie hat man da jetzt echt Lust drauf, aber abgestanden und schal schmeckt das Zuckerwasser nur halb so gut. Bzw. eigentlich gar nicht.
Also die Idee finde ich mal wirklich gelungen… nur eben auch sehr, sehr teuer und kostspielig und es ist natürlich die Frage, inwiefern andere Projekte und politische Faktoren darunter leiden müssen. Wir werden sehen
.
Autor: Julia Die etwas andere Variante zur üblichen Stadführung
!
,,Es regnet, es regnet, die Erde, die wird nass…” – Genau so sieht es aus, wenn ich einen vorsichtigen Blick gen Fenster werfe. Und da der Herbst mit immer größeren Schritten den Sommer einholt, dachte ich mir, ich stell mal eine trockene Alternative vor, als würde man im Regencape und tropfendem Stadtplan durch Hamburg-City touren. weiter Lesen »
Autor: Babette Wer kennt es nicht? Es piepst, es rülpst, es klingelt, es ist laut, es ist nervig. Und zu dem nervigen Klingelton kommt dann noch ein nervender Gesprächspartner.
Es ist ja nicht so, dass man jemandem sein Telefonat nicht gönnt. Aber es ist schon verdammt nervig, wenn 10 Leute um einen rum ihre Klingeltöne austauschen, telefonieren, lange den Ton erklingen lassen, Tastentöne aktiviert haben, laut sprechen als würde das erheben der Stimme was bringen.
Oropax in der Jackentasche
Kann das sein? Es heißt, dass Fahrgäste Oropax dabei haben um nicht weiter belästigt zu werden von penetranten Telefon(ierer)Geräuschen. Die SPD-Abgeordneten Thomas Böwer und Monika Schaal setzen sich dafür ein, dass die Fahrgäste weiter Lesen »
Autor: Christophe In 90 Minuten von Hamburg nach Berlin und umgekehrt – auf diesen Service der Deutschen Bahn müssen eine Menge Pendler im nächsten Jahr wohl verzichten. Laut einem Bericht des Abendblattes nutzen momentan knapp 10.000 Menschen täglich die ICE-Strecke zwischen den beiden Großstädten.
Das wird sich ändern. Im März 2009 wird die beliebte Pendler-Achse für drei Monate stillgelegt werden. Grund sind Gleisbauarbeiten – defekte Schwellen müssen ausgetauscht werden. Ob man als Börsenmanager oder als Putzfrau in Hamburg tätig ist, ob täglicher Pendler oder Wochenend-Besucher – im nächsten Jahr wird die Verzögerung auf der Strecke mindestens 30 Minuten betragen. weiter Lesen »
Autor: Babette Hamburg bekommt – passend zur Hafencity – eine neue Bahnlinie, die U4. Und die sorgt für viel Wirbel und Aufregung, da der Bau der U4 ein großes Ereignis ist.
Was ist die U4? Wozu ist sie gut? Wo wird sie sein? Wann ist sie fertig? Nutzt sie den Hamburgern wirklich? Was passiert? … Das alles sind Fragen, die sich Hamburger und andere Interessierte wohl in der letzten Zeit fragen, wenn sie von der U4 hören. Vor allem, weil der HVV mit viel Werbung einen Namen für den U4-Bohrer gesucht hat, womit spätestens jetzt allen die U4 zumindest ein Begriff ist. Der Bohrer heißt nun “VERA – Von der Elbe Richtung Alster” – doch es gibt immer noch viele Fragen.
Daten und Fakten
Der Tunnel der U4 wird insgesamt 4.000 Meter lang werden, der Tunneldurchmesser wird pro Röhre 6,5 Meter außen und 5,6 Meter innen betragen und es wird vier Notausstiege auf der Strecke geben: An der ABC-Straße, dem alten Steinweg, Alsterfleet und am Dalmannkai.
Die Haltestellen HafenCity Universität, Überseequartier, Jungfernstieg und Hauptbahnhof Nord sind behindertenfreundlich gestaltet.
“Wie fährt die U4 denn?”
fragen sich sicher viele Hamburger. Los gehts an der Haltestelle Jungfernstieg, unter dem sie beginnt. Auch unter der Gerhofstraße und der ABC-Straße, der Caffamacherreihe und unter den Gebäuden des Axel-Springer-Verlags fährt die U4 durch, wo sie dann den Alsterfleet erreicht und ihm bis zum Baumwall folgt. Am Hafenrand angekommen schwenkt die U4 nach Südosten in Richtung HafenCity ab. Nach Unterquerung der Hafenbecken erreicht die U4 die Haltestelle Überseequartier. Sie fährt dann unter dem Magdeburger Hafen durch und erreicht dann die vorläufige Endhaltestelle HafenCity Universität an der Versmannstraße.
Wann fährt die erste U-Bahn?
Geplant ist Ende 2011, bis dahin werden die umfangreichen Bauarbeiten noch gehen. Hoffen wir, dass der Termin eingehalten werden kann, denn die Hamburger warten schon sehnsüchtig auf ihre neue U4.
Autor: Babette Als wäre es nicht schon genug gewesen: Die Verhandlungen zwischen Bahn und Lokführergewerkschaft scheinen schwieriger zu verlaufen, als gedacht. Ab Montag muss daher erneut mit einem bundesweiten Totalstreik der Lokführer gerechnet werden.
Was hat Hamburg doch gehofft das es endlich zu einer Einigung zwischen der Lokführergesellschaft GDL und der Deutschen Bahn AG kommt! Und nun scheint es doch wieder soweit: Es gibt immer noch keine Einigung und deswegen kündigte der GDL-Chef Schell neue unbefristete Streiks im Güter-, Regional- und Fernverkehr für Montag an!
Die GDL will eigene Tarifverträge
Der geforderte Tarifvertrag soll nur für die GDL dienen.
Mittlerweile wird über die fünfte Version des Vertrages verhandelt, jedoch noch ohne Ergebnisse. Grund: Er schränkt immer noch zu sehr die Eigenständigkeit der GDL ein. Beide Seiten aber haben sich auf Einkommenserhöhungen von elf Prozent in zwei Stufen geeinigt.
Streikverbot?
Da es für alle beteiligten mehr als Nervenaufreibend und anstrengend ist, überprüft man derzeit auch ob ein Streikverbot durchzusetzen wäre.
Das Nürnberger Arbeitsgericht hatte schon den eigentlichen Streik im Güterverkehr am Donnerstag und im Personenfernverkehr bundesweit verboten. Darüber legte die GDL Berufung ein- worüber wiederum erst am Freitag entschieden wird. Deswegen wird es bis Sonntag im Güter- und Personenfernverkehr keine Streiks geben. Doch die GDL hat bereits Berufung beim Landesarbeitsgericht in Nürnberg eingelegt, sollte sie nicht Recht bekommen.
Weitere News und Infos zum Thema Bahnstreik in Hamburg auf hhundich.blog
Autor: Babette Warum ließen viele Hamburger ihr Auto doch nicht stehen, obwohl am Sonntag die Nutzung des HVV kostenfrei war?
Ole von Beust vor einigen Tagen: “An einem Sonntag einmal das Auto stehen zu lassen und Hamburg mit der Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß zu entdecken, eröffnet sicherlich neue Perspektiven. Ich hoffe sehr, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger mitmachen und so ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.“
Zwar lockte der Jungfernstieg mit einer großen Veranstaltung zum Autofreien Sonntag mit Ständen, einer Musikbühne von Radio Hamburg, Info-Ständen rund um den Klimaschutz und einer Fahrbahn für Skater und der Möglichkeit sich mit einem Gutschein der Sonntagsmopo eine Philips-Energiesparlampe zu holen, jedoch war der erste freiwillige Autofreie Sonntag am 20.Januar kein großer Erfolg.
Die Umweltbehörde wollte den Autofahrern die Nutzung der öffentlichen schmackhaft machen, in dem es die Benutzung des HVV Gratis Angebot.
Im Gegensatz zu anderen Sonntagen wurden 25% mehr Bahnfahrer und weniger Autos geschätzt, jedoch gaben selbst einige unsere Politiker kein gutes Beispiel ab.
Im Gegensatz zu Ole von Beust (der sein Versprechen hielt) kam der SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Naumann , so sein Sprecher, aufgrund von Terminproblemen zum Neujahrsempfang im Rathaus mit dem Auto.
Dies ist nicht unbedingt ideal kurz vor der Wahl zu Hamburgs neuem Bürgermeister.
Bleibt aber die Frage warum viele trotzdem ihr Auto nutzen, statt ein Zeichen zu setzen.
Lag es wirklich an dem Wetter, wie vermutet wird?
Oder doch daran das das Auto schlicht bequemer ist als sich in die teilweise verdreckten öffentlichen zu setzen in denen einem laute Musik von aufmüpfigen Jugendlichen entgegen schallt oder man Angst haben muss umgerannt zu werden? Lag es vielleicht an dem gewählten Tag?
Wäre ein Wochentag besser, wo mehr Menschen unterwegs sind?
Wie auch immer das persönliche Urteil ausfällt:
Vermutet wird, dass die nächste Autofreie Aktion am 20. April erfolgreicher wird- sofern das Wetter besser ist.
Autor: Babette Einen Tag lang gratis Bahn und Bus fahren? Am Sonntag, den 20.Januar 2008 geht das!
Hamburg tut was gegen den Klimawandel. Unter dem Motto: “Bahn frei fürs Klima!” sollen wir Hamburger ermuntert werden, unser Auto stehen zu lassen und dafür das Verkehrsangebot des HVV zu nutzen.
Am 20.Januar sind somit alle Busse, Bahnen und Fähren den ganzen Tag kostenlos nutzbar – natürlich auch für Touristen ![]()
Die Aktion ist Teil des Hamburger Klimaschutzkonzeptes 2007 – 2012.
Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust sagte zu dieser Aktion: „An einem Sonntag einmal das Auto stehen zu lassen und Hamburg mit der Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß zu entdecken, eröffnet sicherlich neue Perspektiven. Ich hoffe sehr, dass viele Hamburgerinnen und Hamburger mitmachen und so ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.“
Klar, denn nur zusammen können wir unsere Erde schützen. Wenn man bedenkt, wie viel an Schadstoffen eingespart wird, wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, gibt es keinen anderen Grund als die Bequemlichkeit, das Auto weiterhin in der Stadt zu nutzen.
Doch das Gratis- Angebot des HVV ist nicht die einzige Aktion am Sonntag.
In der Zeit von 11 bis 18 Uhr findet auf dem Jungfernstieg die zentrale Veranstaltung statt – der Jungfernstieg ist in dieser Zeit gesperrt und dafür stehen Mitarbeiter des HVV bereit, die rund um ihr Angebot informieren und auch ihr neues „3-Monate-Probe-Abo“ vorstellen.
Zusätzlich ist (natürlich) Radio Hamburg vertreten und jeder Besucher kann auf der Karstadt Biathlon-Kunststoff-Loipe oder bei der HIS Inline-Skating-Veranstaltung rund um die Binnenalster mit anderen Besuchern seine Kräfte messen.
Weitere Aktionen mit kostenloser Nutzung des HVV im Gesamtbereich sind im Frühjahr, Sommer und Herbst geplant.
Autor: Christian Mit dem Nahverkehr gegen den Feinstaub
Die Feinstaub-Reduktion ist zurzeit in den Großstädten Deutschlands in aller Munde. Der Feinstaubanteil in der Luft, der krebserregend sein kann, soll unbedingt verringert werden. Unsere Hauptstadt Berlin setzt hier auf sogenannte Umweltzonen. Autos, die keine Kennzeichnung für emissionsarme Kraftfahrzeuge, eine sogenannte Feinstaubplakette, haben, dürfen hier nicht weiter fahren.
Hamburg hat sich für eine andere Lösung entschieden. In der Hansestadt verzichtet man auf Umweltzonen und setzt stattdessen in einen Ausbau des Nahverkehrs. Seit kurzem fahren an der Elbe die meisten U-Bahnen bis 21 Uhr alle fünf, anstatt alle zehn Minuten, also eine Verlängerung des Fünft-Minuten-Taktes um eine bis eineinhalb Stunden. Zum Vergleich: In Berlin wartet man spätestens ab 20 Uhr mindestens zehn Minuten auf die U-Bahn.
Man erhofft sich natürlich, dass durch den Ausbau des Nahverkehrs immer mehr Autofahrer auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen und den Wagen lieber stehen lassen. Und weniger Autos auf den Straßen Hamburgs bedeuten einen geringeren Feinstaubanteil in der Luft.
Die Sprecherin des Hamburger Verkehrsbundes (HVV), Gisela Becker, hält sich mit den Versprechungen aber noch zurück. Es sei zu früh, um sagen zu können, ob die Rechnung aufgeht, zusätzliches Geld für die Hamburger Hochbahn gibt es nämlich nicht. Es besteht lediglich die Zusage, dass der Senat ein eventuell entstehendes Defizit übernimmt.
Befürworter gibt es natürlich für beide Lösungen. Die einen setzen lieber auf Umweltzonen wie in Berlin, andere halten den Ausbau des Nahverkehrs für die effektivere Methode, um die Schadstoffanteile der Luft zu verringern. In Hamburg ist man davon überzeugt, dass, je komfortabler die Fahrt mit den Öffentlichen und je kürzer die Wartezeiten, desto mehr Menschen ihr Auto stehen lassen. Und die Zahlen geben hier auch recht, denn als 2001 die Metrolinien bei Bussen eingeführt wurden, stellte man fest, dass mehr Autofahrer auf den Bus umgestiegen.
Ich persönlich halte die ‘Hamburger Lösung’ auch für die bessere. Meiner Meinung nach spricht nichts dagegen, auch eine zig Jahre alte Dreckschleuder auf die Straßen zu lassen, wenn man davon ausgehen kann, dass die Dreckschleuder nur zum wöchentlichen Großeinkauf genutzt wird und unter der Woche in der Garage steht, da man zur Arbeit doch lieber mit dem Bus fährt. So spart man sich dann auch die Kosten für ein neues Auto, um die die meisten wegen der Feinstaubplakette kaum noch herum kommen (Wie praktisch für die Autoindustrie). Gute öffentliche Verkehrsmittel können, so glaube ich, Wunder wirken, was die Schadstoffemission angeht. Man muss Bus und Bahn eben nur attraltiver machen für Menschen, die täglich als einiziger ‘Fahrgast’ in ihrem siebensitzigen ‘Familien-Van’ im Stau sitzen.