Autor: Christian gern gelesen
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Autor: Christian Ich bin auf eine Statistik des Mietervereins von Hamburg gestoßen, die mir bestätigt hat, was ich ohnehin schon lange wusste mir hätte denken können: Die Mieten in Hamburg werden – wen wundert’s? – langsam teurer. Ein großes deutsches Nachrichtenmagazin geht sogar davon aus, dass Immobilien in Hamburg in den nächsten fünf Jahren um insgesamt 5,52% steigen könnten – wäre dem so, läge Hamburg noch vor München und Frankfurt (am Main! Hat irgendjemand schonmal was über das andere Frankfurt gelesen?). Natürlich gibt es dafür ein paar gute Gründe; allen voran der Hamburger Arbeitsmarkt. Daneben werden Hamburger Immobilien allmählich für Investoren interessant. Ferner – auch das war absehbar – rechnen Experten damit, dass der Wohnraum knapp werden könnte. Wir wohnen eben in einer beliebten Stadt! Und “wir” sind inzwischen schon 1,8 Millionen. Man bekommt es im Alltag zwar selten mit – aber in der Elbestadt wird Meinung gemacht: Der “Spiegel” und die “Zeit” entstehen hier. Die “Bild”-Zeitung kommt nach Berlin, sie zieht Ostern 2008 . Vielleicht fand Springer die Mieten zu teuer. Die Durchschnittsmiete in der Hansestadt beträgt Sechsfuffzich (6,50); neuvermietete Wohnungen in Hamburg kosten im Schnitt 9 Euro pro Quadratmeter. Das bundesdeutsche Mittel liegt bei etwa 7 Euro, wir sind also prächtig in der Mitte. Eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Astronomisch werden die Mieten trotzdem nicht ansteigen – bei fast zwei Millionen Einwohnern muss der Immobilienmarkt halbwegs ausgeglichen sein – und bleiben.
Autor: Christian Die Finanzierung steht: Umweltbehörde, Wasserwerke und Bezirk Mitte wollen im kommenden Jahr mit dem Bau des Freizeitareals “Wasser- und Naturkunst Kaltehofe” beginnen.
Der Plan für die Erschließung der künstlichen Elbinsel, auf der bis 1990 ein Wasserwerk betrieben wurde, ist seit Mai diesen Jahres fertig. Seit Kurzem, so berichtet das Hamburger “Abendblatt“, ist auch die Finanzierung unter Dach und Fach: Umweltbehörde, Wasserwerke und der Bezirk Mitte stellen rund fünf Millionen Euro zum Ausbau der Elbinsel. Am Freitag wird das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Konzept des Architekten Andreas Heller sieht vor, dass acht von insgesamt 22 ehemaligen Klärbecken in verschiedener Weise touristisch genutzt werden: Unter anderem sollen Schwimmbecken, ein Biotop und ein Wasserparcours eingerichtet werden, ferner ein Ponton, eine schwimmende Bühne. Im Mittelpunkt der “Wasser- und Naturkunst Kaltehofe” wird ein 50 Meter hoher, wasserspeiender Turm stehen. Die Anlage soll durch ein Restaurant, ein Wasser-Museum und ein Schullabor ergänzt werden.
Die ersten Reaktionen sind positiv; so sieht die “Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“, die sich um eine angemessene Nutzung des Naturgebiets bemühte, ihre Wünsche berücksichtigt: “Die Vorstellung”, erklärte Monika Mura von der SDW, “werden dem Juwel Kaltehofe gerecht”.
Autor: Hafenmeister In der Hafencity sollen über 400 Wohnungen in 16 verschiedenen Gebäuden entstehen. Dazu sollen noch 150 Geschäfte und 12 Lokale kommen. Insgesamt entstehen hier Büros auf einer Fläche von 124.000 m². Geplant ist außerdem noch die größte Tiefgarage Hamburgs mit 3.100 Parkplätzen.
Gestern fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Dabei sagte Ode von Beust: “Ich hab schon viele Grundsteine gelegt, aber das ist ist etwas Besonderes – das Herz der HafenCity.” Des Weiteren lobte er die gelungene Mischung aus Alt und Neu. Die HafenCity sit mit 8 Hektar etwa so groß wie der Potsdamer Platz in Berlin. Als zusätzliche Attraktion oder Anziehungspunkt soll der Übersee-Boulevard gebaut werden. Er ist eine Fussgängerzone, die von der Speicherstadt bis zur Elbe fährt. Ab 2011 können dann rund 40.000 Menschen shoppen oder einfach nur entlang flanieren.
Das Bauvorhaben “Überseequartier” kostet rund 800 Mio € und wird von einem Konsortium von Groß & Partner, ING Real Estate und SNS Property Finance realisiert. Der Pressesprecher des Konsortiums ist sich sicher, dass das Überseequartier ein voller Erfolg wird. “Hier entsteht ein lebendiges Stück Hamburger Innenstadt direkt an der Elbe. Es wird Menschen aus der ganzen Welt anziehen.” sagte er bei der Grundsteinlegung.
So soll das Überseequartier später aussehen: