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Museen

Februar 16, 2010
Autor: Babette

Knapp ein Jahr nach ihrem Tod bekommt die berühmteste Hamburger Hure ihre letzte Ehrung.

Domenica, eine Hure. Für den spießigen Bürger nur eine von vielen Huren, die nichts anderes konnten. Doch sie war etwas mehr als eine einfache Hure. Julia schrieb ja damals darüber: Neben ihrem eigenen Laden auf St. Pauli arbeitete sie als Streetworkerin un sich für die Rechte der Prostituirten stark machte. Außerdem nahm sich ihr Mann das Leben und sie hatte Diabetes und ein Lungenleiden. Sie ist also mehr gewesen, als eine Frau die nur die Beine breit machte.

Jetzt (bzw. schon seit einem halben Jahr) macht sich der Bildhauer Gottfried Krüger daran Domenica in Wachs neu auferstehen zu lassen. Sie soll dann ins Panoptikum am Spielbudenplatz einziehen und den Hamburgern und ihren Freunden so in Erinnerung bleiben. Noch ein halbes Jahr soll die Erschaffung der Domenica #2 dauern, dann kann sie angesehen werden. Damit sie auch so Naturgetreu wie möglich wird, musste eine Doppelgängerin gefunden werden. Sie heißt Natascha und ist eine russische Hure.


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Dezember 13, 2009
Autor: Babette

Ich weiß es auch nicht! Aber dieser Frage wird im Altonaer Museum nachgegangen!

Weihnachtsmärkte abbummmeln ist ja auch nicht das wahre. Wie wäre es stattdessen mit einer Ausstellung? Das Altonaer Musuem vergleicht derzeit zwei Kultfiguren, die gleichermaßen beliebt bei Jung und Alt sind. Nicht nur vom Aussehen unterscheiden sie sich, sondern auch von der Message die sie rüberbringen: Der Autoritäre und der Frauen- (oder Männer?) Traum. Der Weihnachtsmann ist ja nun eine ganz alte Geschichte und hat Tradition, die liebe Barbie ist etwas jünger und begleitet Mädchen vom Kindsein ins Teeniealter.

Die beiden Kult-Figuren werden in der Ausstellung zwei verschiedene Sammlungen gezeigt. Die Weihnachtsmannsammlung hat mehr als 1000 Weihnachtsmänner. Sie wurde dem Museum von Doris Hoffmann geschenkt. Die Barbie-Sammlung besteht aus den Barbie- und Modepuppenkollektionen und bringt Besuchern die Geschichte der Barbie näher- mit der Erfindung geht es los. Silke Knaack, Brigitte Hinrichs und Tina André haben die Püppchen gesammelt und zur Verfügung gestellt.

Barbie und der Weihnachtsmann - die Facts

  • vom 14. November bis zum 31. Januar
  • im Altonaer Museum, Museumstraße 23, 22765 Hamburg
  • Dienstag - Sonntag von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Eintritt kostet: 6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, mit der Hamburg Card 5 Euro, Familien (bis 2 Erwachsene & Kindern bis 17 Jahre) 10 Euro.. den Rest findet ihr hier

Andere aktuelle Ausstellungen des Altonaer Museum

  • Antiquarische Büchertage 19. und 20. Dezember 2009
  • WEIHNACHTSMESSE 2009 an 6 Wochenenden
  • DAS KINDERBUCHHAUS präsentiert: Tauchen. Die Bildermeere von Dieter Wiesmüller
  • ALLES IM FLUSS - Ein Panorama der Elbe
  • Land am Meer -Die Küsten von Nord- und Ostsee
  • OPTISCHE WUNDERKAMMER
  • Paul Sochacki Loreley (2006) - Eine Installation auf dem Altonaer Balkon
  • KINDEROLYMP präsentiert: Piraten. Klar zum Entern!
  • Dioramen aus der Sammlung Jürgen Glanz

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November 7, 2009
Autor: Babette

Für Autoverrückte bietet Hamburg was ganz besonderes: Prototyp- das Automuseum.

Auuuuuuuutooooooooos! © jorbasa (away)/flickr.com

Auuuuuuuutooooooooos! © jorbasa (away)/flickr.com

Zitat hamburg.de: “Unser Fokus: frühe Nachkriegs-, Renn- und Sportwagen, frühe Porschewagen, Eigenkonstruktionen und Rekordfahrzeuge mit besonderer automobiler Geschichte und viel Zeitgeist.” In einem alten Fabrikgebäude kann man sich ganz und gar auf des deutschen Lieblingsspielzeugs konzentrieren.

Autos & Menschen
Seit je her üben Autos bzw. die Bewegung dahinter auf viele Menschen eine weiter Lesen »


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Juni 12, 2009
Autor: Babette

Museen sind eine tolle Sache- und gerade in Hamburg (Ausstellungs-und Museenstadt) hat man eine Menge Auswahl.

Trotzdessen ich mir heute in der Kunsthalle die Ausstellung “Tanz der Farben” angesehen habe möchte ich Euch heute über ein ganz besonderes Museum erzählen. Dem Museum für Hamburger Geschichte.

Wer oder was ist Hamburg?
Klar, wir gebürtige Hamburger leben hier. Und so’n bisschen wissen wir wohl auch. Aber wie das oftmals so ist lebt man halt hauptsächlich nur hier und die Touris wollens wirklich wissen. Doch wer sich nicht auf seinem eingetragenen Geburtsort “Hamburg” im Perso ausruhen will, der sollte sich doch mal einen Tag im Museum für hamburgische Geschichte gönnen :). Hamburg hat nämlich eine ganz schön turbulente Geschichte hinter sich (und vor sich?)- und genau das zeigt das Museum. Von den Anfängen um 800 n.Chr. bis zur Gegenwart kann man hier die Geschichte Hamburgs kennenlernen, verstehen und erfahren.

Derzeitige Sonderausstellungen
“Multiple City – Stadtkonzepte 1908-2008 // Hamburg
Wie hat sich Hamburg in den letzten 100 Jahren verändert? Komm mit auf eine Reise und finde es heraus! Das hamburgmuseum lädt dazu ein. Stadtlandschafts-Entwürfe und Grünflächenplanungen, die (Wieder-)Entdeckung des Zentrums und seiner Milieus, der Wandel städtischer Identitäten und der Umgang mit der Bautradition, neue und alte Konsumwelten sowie Hamburgs Leben am und mit dem (Hoch-)Wasser.  All das ist Hamburg.
Museum für hamburgische Geschichte

  • Holstenwall 24, D 20355 Hamburg
  • Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 10 - 17 Uhr und Sonntag von 10 - 18 Uhr
  • Der Eintritt kostet für Erwachsene 7,50 €, die Familienkarte (2 Erwachsene & Kinder unter 18) 12,50 €, natürlich gibt es auch Ermäßigungen ab 4 €.

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Juni 2, 2009
Autor: Babette

Erotik ist eins der Bestandteile unserer schönen Hansestadt und des täglichen Lebens. Deswegen lohnte sich lange Zeit ein Besuch im Erotic Art Museum.

Erotic in the city ©tre_/flickr.com

Erotic in the city ©tre_/flickr.com

Tja, Hamburg ist eben nicht nur eine Hafenstadt, Hamburg ist auch Museumsstadt und hat einen riesigen Erotik-Bereich für den Hamburg weltweit bekannt ist: Die Reeperbahn. Aber Erotik muss nicht immer nur plump und plakativ sein. Nein, die Erotik ist schon lange ein Bereich in der Kunst.

10 Jahre gab es das Erotic Art Museum
Wie bereits erwähnt: Erotik gehört zu Kunst, auch wenn man die damalige Erotik-Kunst vielleicht nicht mit dem in Verbindung bringen möchte bzw. kann was uns heute als “Erotik” verkauft wird. Auch wenn die Darstellungen ebenso klar und reduziert waren. Am 11.November 1992 wurde in der Bernhard-Nocht-Straße 69 das Erotic Art Museum eröffnet und ab da war die Erotik-Kunst für alle zugänglich. Das war nämlich nicht immer so.1997 zog das Erotic Art Museum dann ans Nobistor. Das Erotic Art Museum hatte eine feste Ausstellung und hatte mehr als 60 Sonderausstellung in den Bereichen erotische Malerei, Comic und Fotografie gehabt. Doch leider gibt es das Erotik Art Museum nicht mehr, stattdessen gibt es an diesem Standort die Beetlemania.

Führungen & Kaffeekränzchen
Wer mehr und genaues wissen wollte, der musste sich eine Führung buchen. Denn die war wirklich besonders. Keine langweilige Museumsfrau führte die Besucher, sondern eine junge Dame im Moulin Rouge Kostüm :) Schnell die “Verführung in Rot” genossen & dann ging’s ab auf eine besondere Reise mit der Dame: Der Rundgang dauerte 30 - 40 Minuten und war dabei keineswegs Stocksteif. Kleine Geschichten und jede Menge Wissen wurden hier ganz locker vermittelt.
Wer sich etwas überfüllt fühlte, der konnte danach ein kleines Kaffeekränzchen im Café Grün mit anderen Besuchern halten und alles noch mal Revue passieren lassen.


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Mai 18, 2009
Autor: Babette

Hamburg ist Musuemsstadt. Und dazu gehören auch die Deichtorhallen, die immer wieder mit tollen Ausstellungen locken.

Die Deichtorhallen in Hamburg ©optische_taeuschung/flickr.com

Die Deichtorhallen in Hamburg ©optische_taeuschung/flickr.com

Es ist Montag. Zeit für ein bisschen Kultur :) Ich bin ja ein Fan der Deichtorhallen, denn dort sind immer interessante Ausstellungen- vor allem im Haus der Fotografie. Mit klassicher Kunst wie sie z.B. in der Kunsthalle zu finden ist habe ich es ja nicht so. Doch was sind diese komischen Gebäude eigentlich genau?

Keine alten Hasen im Geschäft
Zwischen 1911 und 1914 wurden die Deichtorhallen erbaut. Sie dienten als Ersatz für den auf zwei Plätze geteilten Hamburger Großmarkt. Zuvor befand sich hier der Berliner Bahnhof, der nun durch den Hamburger Hauptbahnhof ersetzt worden war. Der Großmarkt wurde nach weiter Lesen »


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Mai 12, 2009
Autor: Babette

Zum 9.Mal findet die beliebte Lange Nacht der Museen statt.

Die Lange Nacht der Museen steht wieder an ©florianmeyer/flickr.com

Die Lange Nacht der Museen steht wieder an ©florianmeyer/flickr.com

Kurz nach dem Hafengeburtstag steht auch schon das nächste Event an. Diesmal eher kulturell statt spaßig angelegt (wobei das eine das andere natürlich nicht ausschließt). Die Lange Nacht der Museen steht an und wird auch diesmal wieder viele Besucher anlocken.

Lange Nacht der Museen?
Die Lange Nacht der Museen bedeutet, dass in mehr als 40 Museen und Ausstellungshäusern am 16.Mai zwischen 18 Uhr und 2 Uhr ein vielfältiges Programm für jung und alt angeboten wird. Am Sonntag, dem 17. Mai, folgt dann der 32.Internationale Museumstag. Highlite: Wer ein Ticket vom Samstag hat, der kann auch Sonntag alle beteiligte Museen noch einmal kostenlos besuchen.

Auch die kleinen kommen nicht zu kurz
Für den Nachwuchs sind Museen ja oftmals langweilig. Aber auch hier wird Abhilfe geschaffen! Das KL!CK Kindermuseum bietet die Möglichkeit, das Museums-Programm zu genießen, während der Nachwuchs mit Märchenlesungen, Gruselgeschichten und Filmen eine tolle Nachthaben. Man sollte sich aber vorher anmelden unter 040- 41099777. Noch bis zum 13. Mai ist dies möglich.

Auch das Rathaus ist dabei!
Dieses Mal Zum ersten Mal beteiligt sich das Rathaus. Das Rathaus bietet Einblicke in seine Geschichte. Highlite hierbei: Man kann das Arbeitszimmer des 1. Bürgermeisters besichtigen! Gerade für Jazz-Fans ist das was besonderes, denn die NDR-Band wird den Besuch im Rathaus musikalisch begleiten

Die Lange Nacht der Museen

  • 16.Mai 2009
  • Tickets kosten 12,- Euro / ermäßigt 8,- Euro
  • Die Tickets sind HVV-Fahrkarten! In der Museumsnacht kann man die Tickets für die Museumsnacht-Busse und alle HVV-Linien zur An- und Abreise von Samstag 17 Uhr bis Sonntag 10Uhr nutzen.
  • Hier findet man das komplette Programm der Langen Nacht.

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März 29, 2009
Autor: Babette

Hamburg ist Medien- und Ausstellungsstadt. Deswegen findet die VisualLeader Ausstellung auch dieses Jahr wieder in Hamburg statt.

Gestern habe ich Euch ja schon von der Romy Schneider-Fotoausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe erzählt. Aber da dies ja nun nicht die einzige Ausstellung in Hamburg ist, möchte ich euch heute von einer ganz besonderen erzählen: Der VisualLeder 2009.

Das Beste aus 2008
Fotoserien, Zeitschriften-Beiträge, Anzeigen und WebSites.. all das gibt es bis zum 26.April in den Deichtorhallen zu sehen geben. Der VisualLeader ist die größte Ausstellung in dieser Richtung die es in Deutschland gibt und ist deswegen was besonderes, weil man sich nicht bewerben kann, sondern weiter Lesen »


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März 28, 2009
Autor: Babette

Das Musuem für Kunst und Gewerbe hat derzeit eine ganz besondere Ausstellung: Die schönsten Portrait-Fotografien von Romy Schneider.

Romy Schneider - die Sissi. Doch war Romy weit mehr als die Sissi. Sie war eine Erfolgreiche Schauspielerin, Tragikfigur, Scheidungskind, geschiedene Ehefrau und Mutter.

Die Erinnerung ist das schönste- in 140 Aufnahmen
Herbert List, Max Scheler, Roger Fritz, F. C. Gundlach, Will McBride, Peter Brüchmann, Werner Bokelberg, Helga Kneidl und Robert Lebeck. Diese Fotografen haben Romy Schneider in all ihren Facetten fotografiert- als junges weiter Lesen »


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November 22, 2008
Autor: Babette

Friedhöfe sind ein Ort der Trauer, der Zusammenkunft und für einige sind sie sogar irgendwie magisch. Doch der Friedhof Ohlsdorf ist mehr als ein Friedhof.

Glaube, Liebe, Hoffnung ©ME°°/flickr.de

400 Hektar und ca. 1,4 Millionen Menschen die seit 1877 hier ihre letzte Ruhe fanden. 12 Kapellen, 800 Skulpturen und 16 Mausoleen (darunter die von F.C.Gundlach). Denkmäler, Kriegsgräber, künstlerische Grabmäler und ein Museum. Das alles ist Ohlsdorf. Und noch mehr.

Auf dem größten und schönsten Friedhof Europas ruhen viele Prominente
Der Maler Philipp Otto Runge (Begründer der deutschen romantischen Malerei), Tierparkgründer Carl Hagenbeck. Gustaf Gründgens (frühere Intendant des Schauspielhauses) oder auch der berühmte Schriftsteller Wolfgang Borchert, Heinz Erhardt, Ida Ehre. Und das weiter Lesen »


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