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Autor: Babette Am 25. Juni 2008 eröffnet das Internationale Maritime Museum Hamburg feierlich seine Türen für die Besucher.
Am 25.Juni 2008 eröffnet das “Internationale Maritime Museum” in Hamburg. Geladene Gäste sind an diesem Tag unter anderem Bundespräsident Horst Köhler, Ole von Beust und Prof. Peter Tamm.
Was ist das Maritime Museum?
Im Maritimen Museum wird man, wie der Name schon vermuten lässt, maritimes finden
Mal im Ernst: Hier wird die größte private Sammlung maritimer Ausstellungsstücke (Schifffahrtgeschichte aus über 3.000 Jahren) weltweit zu finden sein- und das auf mehr als 12.000 qm die auf 10 Stockwerken bzw. Decks zu finden sind.
Was man wo findet
Auf Deck 1 geht es sowohl um die Entdecker der Welt als auch um die Navigation, während sich auf Deck 2 alles um Piraten und Schiffe unter Segeln dreht. Über Maschinenbau und das Schiff als Bauwerk kann man sich auf Deck 3 informieren, auf Deck 4 steht alles im Zeichen des Dienstes an Bord Deck 5 bietet Infos um die Marinen der Welt. Deck 6: Hier geht es sowohl um Handel und Wandel als auch um Passagierschifffahrt. Deck 7 steht im Zeichen des Meeres. Wer immer mal eine echte Schatzkammer sehen wollte und sich für Malerei interessiert ist auf Deck 8 genau richtig. Für die Bastler- und Schiffs bzw. Wasserliebhaber dürfte dann Deck 9 das richtige sein, denn hier findet man alles um Miniaturschiffe und das Sportmedium Wasser. Auf Deck 10 steht alles im Namen des Kulturforums. Das Heinemann-Deck bietet Einblick in Bibliothek, Archiv und Schaudepot.
Ort: Kaispeicher B
Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander, denn der Kaispeicher wurde 1878 erbaut und ist das älteste erhaltene Speichergebäude in Hamburg. Trotzdem aber steht es im jüngsten Stadtteil von Hamburg, nämlich der Hafencity. Der Kaispeicher B wurde von der Stadt für 30 Millionen Euro saniert und der Museumsstiftung für 99 Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt.
Autor: Christophe Das Museum für Kunst und Gewerbe ist eines der bedeutendsten Museen für angewandte Kunst in Deutschland. Durch seine zentrale Lage erfreut sich das Museum eines regen Zuschauerinteresses, die insbesondere durch die Sonderausstellungen ins Museum gelockt werden. Seit dem 18. Mai zeigt das Museum den zweiten Teil der Reihe „Antike Stätten“, in welcher Werke des Malers und Künstlers Gerhard Ausborn anlässlich seines 75. Geburtstages gezeigt werden.
Die 50 ausgewählten Werke des Malers geben in wundervoller Art und Weise die antiken Landschaften Griechenlands, der Türkei und Ägypten wieder. Gerhard Ausborn ist es gelungen, die einzigartige Stimmung rund um Ruinenlandschaften mit teils kraftvollen Farben auf die Leinwand zu bannen. Zur Inspiration nutzte Gerhard Ausborn seine zahlreichen Reisen, die er zu den unterschiedlichsten Orten am Rande des Mittelmeeres unternommen hatte. Durch seine engen Kontakt und Berührung mit der Landschaft konnte er diese später in Hamburg fast aus dem Gedächtnis nachbilden. Ein exaktes Nachbilden der Bauwerke sollte an dieser Stelle aber nicht geschehen, stattdessen flossen Erlebnisse und Empfindungen in die Zeichnungen ein.
Selbstverständlich sind die „Antiken Stätten“ momentan nicht die einzigen Kunstwerke, die im Museum für Kunst und Gewerbe zu betrachten sind. Bei den „Königsgräber der Skythen“, die noch bis kommenden Sonntag zu sehen sind, werden wertvolle Antiquitäten und Schätze der Skythen ausgestellt. Zwei wunderbare Ausstellungen sind zudem die „Maler und Poeten -Künstlerbücher der klassischen Moderne aus der Sammlung Bokelberg“ und „Sakura – Die Kirschblüte im japanischen Holzschnitt“.
Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099 Hamburg (St. Georg)
Öffnungszeiten: Di-So 10.00 bis 18.00, Do bis 21.00 Uhr
Autor: Christophe Der Hamburger Michel ist ein Wahrzeichen der Hansestadt. Majestätisch ragt der Kirchturm der St. Michael-Kirche über dem Zentrum und ist aus der Skyline der Hansestadt kaum noch wegzudenken. Der Hamburger Michel, wie er liebevoll von den Bewohnern Hamburgs genannt wird, ist auch eines der beliebtesten touristischen Ziele, das jedes Jahr von rund einer Million Besucher besichtigt wird.
Eine frühere St. Michaelis Kirche hat sich rund 200 Meter vom heutigen Standort befunden, der heute dort existierende St. Ansgar wird deshalb oftmals als der „Kleine Michel“ bezeichnet. Mitte des 17. Jahrhunderts erforderte das rasante
Bevölkerungswachstum die Errichtung einer neuen Kirche in Hamburg, weshalb die Architekten Ernst Georg Sonnin und Johann Leonard Prey mit Bau beauftragt wurden. Nach zwölfjähriger Bauzeit war das Wunderwerk der Architektur vollendet und konnte 1762 eingeweiht werden.
Schon damals war der 132 Meter hohe Kirchturm das wichtigste Charakteristikum der Kirche. Über 453 Stufen oder mittels des Fahrstuhls kann man die Aussichtsplattform in der Höhe von 82 Metern erreichen und erhält einen traumhaften Ausblick über die Hansestadt. Die Uhr an der St. Michaelis Kirche ist mit ihren acht Meter Durchmesser die größte ihrer Art in Deutschland. Seit dem Jahr 2000 verfügt die Kirche auch wieder über eine Glocke, die Jahrtausendglocke. Sie wird beispielsweise am morgigen Karfreitag geläutet und wird auch in den umliegenden Wohnungen in Hamburg sich ausreichend Gehör verschaffen.
Dank der St. Michaelis Kirche pilgern jedes Jahr zahlreiche Besucher in die südliche Neustadt. Die Geschäfte in der Umgebung profitieren unheimlich von der Attraktivität des Gotteshauses, weshalb die Gewerbe-Immobilien dort zu den begehrtesten überhaupt in der Hansestadt gehören. Ein Besuch des Michels ist in jedem Fall äußerst lohnenswert.
Autor: Babette Zu Gast in der Hansestadt und keine Ahnung was man machen könnte? Dann schauen Sie sich die folgenden Tops und Flops der Freizeitgestaltung an.
In Hamburg kann man viel erleben:
Der Kiez lädt Tag und Nacht zum shoppen, schlemmen und feiern ein, ebenso wie der Fischmarkt. Aber Hamburg bietet wesentlich mehr als die Reiseführer von Hamburg verraten.
1. Aussicht geniessen
Mit dem Panorama Lift kann man auf die St. Nikolai Kirche fahren und von dort die Stadt von oben geniessen, ebenso wie vom Michel. Auf den Michel kann msn sogar nachts und somit Hamburg bei Nacht erleben.
2. Der Kiez
On jung, ob alt, ob dick, ob dünn. Hier findet jeder was er sucht.
Von Klamotten und Trashläden, über Bars, Stripbars, Diskotheken findet jeder einen Platz für den Tag oder die Nacht.
3. Der Fischmarkt
Wer nach einer durchzechten Samstagnacht Hunger hat sollte nicht eines der Hamburger Restaurants aufsuchen, sondern sich ein
Fischbrötchen auf dem Fischmarkt gönnen.
Aber auch für Touristen und Menschen die die Hamburg in Action sehen wollen ist der Fischmarkt ein Muss. Von frischem Gemüse, Marktschreiern, Kleidung und jeder Menge Flair kann man hier alles haben.
4. Unsere Strandperle
Lust auf Sommer und Strand? Dann ab in die Alterperle, denn dort wird im Strandfeeling gegrillt, gequatscht und getrunken.
5. Die Alster

Den wohl schönsten Spaziergänge kann man um die Außenalster machen.
6. Hafenrundfahrt
Wer den Hafen ganz gemütlich erkunden will, sollte sich eine Hafenrundfahrt gönnen.Tipp: Für eine kleine Rundfahrt können Sie mit dem HVV Ticket für Bus und Bahn mit einer der Elbfähren fahren.
7. Der alte Elbtunnel
Lust auf ein bisschen Geschichte? Der alte Elbtunnel gehört zu den wichtigsten Denkmälern Hamburgs.
Er ist der kürzeste Zugang zum Freihafen, der vom Berufsverkehr sowie als Freizeitziel von Touristen und Hamburgern in großer Anzahl genutzt wird. Von der anderen Seite, der Werftinsel Steinwerder aus, kann man das
unvergleichliche Elbpanorama mit Blick auf die City und den Hafenrand genießen. Durchquerbar zu Fuß, mit Fahrrad und Auto.
8. Stadtpark (und dessen Konzerte)
Der Stadtpark ist an sich eine wundervolle Gelegenheit einen schönen Tag zu haben.
Wenn der Besuch aber noch mit einem Konzert verbunden wird, wird der Tag zu einem unvergesslichem Erlebnis.
Was man im Hamburg nicht zwingend machen braucht finden Sie hier…
Autor: Babette Wenn man Gänsehaut mag und sich für erlebbare Geschichte interessiert, dann gibt es etwas, dass man in Hamburg besuchen MUSS: Die Hamburger Dungeons, denn hier trifft Grusel auf Geschichte. Mit immer neuen Überraschungen und Attraktionen.
Dungeon? Was erwartet mich da?
Das Dungeon in der Speicherstadt ist eine Ausstellung, die die Besucher einbezieht, mehr als ihnen wohl manchmal lieb ist. Sie zeigt die Hamburger Geschichte, vom Großen Brand 1842 bis zu Klaus Störtebeker .
Das klingt zwar wie ein Museum, jedoch ist das Dungeon nichts für schwache Nerven. Die 90 Minuten beginnen an einer morschen Tür, die sich knarrend zu einem düsteren, altertümlichen Fahrstuhl öffnet, durch den Ratten huschen und das Stöhnen eines Unsichtbaren raunt. Dann geht die Fahrt los – und zwar abwärts. Das Leben des berühmten Piraten Störtebeker, die Schrecken von Pest und Cholera, der große Hamburger Brand sowie die grausame, mittelalterliche Inquisition sind nur einige Teile der Geschichte, die hautnah erlebt werden.
Immer wieder etwas neues erleben
Im Mai 2002 wurde das Dungeon um 500qm vergrößert, seitdem kann man nun die “Sturmflut 1717″ erleben. Die Bootsfahrt versetzt einen in die Nacht der großen Sturmflut von 1717. Man fährt durch die zerstörte Landschaft – Wind, Blitze und alles, was zu einem ausgewachsenen Sturm gehört, wird zugegen sein. Daneben sorgen Schauspieler und viele gestalterische Details für die realistische Atmosphäre.
Im Mai 2004 wurde das Dungeon um das Labyrinth der Verlorenen erweitert. 22 Spiegel sorgen auf 100 qm für unglaubliche Effekte. Das alte Kellergewölbe scheint im Spiegellabyrinth unendlich. Ob man den Weg nach draußen findet ist ungewiss, denn nur der, dessen Seele rein ist, kann den Ausweg finden, so die Sage.
Wie und wann komme ich ins Dungeon?
Täglich ab 11 Uhr, um 18. Uhr ist der letzte Einlass. Im Juni/Juli/August macht das Dungeon schon um 10 Uhr auf.
Die Adresse: Hamburg Dungeon, Kehrwieder 2-3, Block D, 20457 Hamburg. Telefonisch ist es unter 0 40/36 00 55 00 zu erreichen.
Auch Rollstuhlfahrer können ins Dungeon, jedoch keine Kleinkinder und Kinder unter 14 nur zusammen mit einem Erwachsenen. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 16,50 Euro,für Kinder 12,- Euro, Senioren, Behinderte, Gruppen und Familien erhalten eine Ermäßigung.
Auch ist das Dungeon zu mieten: Ein Rundgang kann während der Öffnungszeiten oder exklusiv ab 18.30 Uhr gebucht werden. Teile der Show werden auf Wunsch auf die Gäste eingestellt. Sitzplätze gibt es für bis zu 110 Personen in der Gastronomie und für bis zu 160 Personen finden Platz in der Störtebeker-Hinrichtung. Büffet und Party können sogar für bis zu 500 Personen ausgerichtet werden. (Buchung über Kirsten Fabig, Telefon 0 40/36 00 55 20)
Autor: Christophe Das Deutsche Zollmuseum in der Hamburger Speicherstadt und Hafencity ist das einzige seiner Art in ganz Deutschland und wird in von jedem Reiseführer Hamburgs Auf knapp 800 Quadratmetern wird die etwas langweilig anmutende Zollgeschichte von der Antike bis zur Moderne den Besuchern anschaulich näher gebracht.
Im Jahr 1992 öffnete das Deutsche Zollmuseum in der Speicherstadt im ehemaligen Zollamt von Hamburg seine Tore. Das Museum steht in der Tradition des einstigen Reichszollmuseums, welches bis zum Zweiten Weltkrieg in Berlin sein Zuhause hatte, aber in den Wirren des Krieges fast vollständig zerstört wurde. Das Zollamt selbst ist das richtige Ambiente für diese Thematik, zumal bis 1985 noch als solches fungierte.
Schon vor knapp 4.000 Jahren gab es in Mesopotamien ein Abgabesystem, eine gefundene Tontafel belegt dies für das Gebiet im heutigen Irak. In den antiken Großmächten Griechenland und Rom waren Abgaben an den Landesgrenzen schon längst alltäglich, allerdings wurden die Forderungen meist in Form von Naturalien beglichen. Im Museum wird ausführlich über die Hochzeit des Zolls im Mittelalter eingegangen, wo ein jeder Kleinstaat von den reisenden Händlern profitieren wollte und an den Landesgrenzen Einfuhrzölle erhob.
Der für Hamburg charakteristische Zoll auf dem Wasserweg ist ebenfalls ein Kapitel des Museums gewidmet. Vor dem Museum kann das 28 Meter lange Zoll-Schiff „Oldenburg“ besichtigt werden, das vor den Toren der Stadt die Zollbestimmungen überwachte. Anhand von Urkunden, Niederschriften und Arbeitsgeräten wird die Arbeit des Zolls den Interessierten näher erklärt. Erschreckend und zum Teil belustigend sind die Beschreibungen und Darstellungen von Schmuggelorten. Die Ware wurde beispielsweise in Brot eingebacken, von Schmugglern verschluckt oder in Teppiche eingearbeitet. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.
In den vergangenen Jahren erfreute sich das Museum einer wachsenden Beliebtheit in der Hansestadt Hamburg.
Adresse:
Alter Wandrahm 15a,16
20457 Hamburg
U-Bahn: U1: Messberg
Autor: Christian “Macht im Tod – Die Terracotta-Armee des ersten Kaisers von China” – Unglücklicher Tiefschlag für das Museum für Völkerkunde Hamburg
Es gab eine Menge Tumult rund um die aktuelle Ausstellung «Macht im Tod – Die Terracotta-Armee des Ersten Kaisers von China», die Ende November im Museum für Völkerkunde Hamburg eröffnet worden war.
Schon kurz nach der Ausstellungseröffnung vermuteten chinesische Behörden, dass die Terracotta-Krieger nicht echt seien. Die zuständigen Behörden in Peking und Xi’an hatten nämlich weder eine Ausstellung in der Hansestadt, noch eine Ausfuhr von Tonkriegern aus dem Grab des ersten chinesischen Kaiser nach Deutschland genehmigt. Es musste sich also um illegale Kopien handeln. Es wurde eine Anzeige wegen Betruges gestellt.
Der Kulturmanager Roland Freyer wiederum, forderte Beweise dafür, dass die acht ausgestellten Tonkrieger nicht echt seien und erstatte Anzeige wegen Betruges. Das Hamburger Völkerkundemuseum seinerseits forderte Aufklärung durch das Leipziger Centre of Chinese Arts an Culture, dass die Ausstellung in Hamburg konzipiert hatte.
Letzte Woche gab man dann doch endlich zu, dass es sich bei den Tonkriegern nicht um Originale handle. „Liebe Besucher, wir machen Sie darauf aufmerksam, dass es sich bei den in der Ausstellung gezeigten Objekten um originalgetreue Kopien der Grabbeigaben aus der Ausgrabungsstätte in Xi’an handelt“ ließ das Leipziger Centre of Chinese Arts and Culture verlauten und versuchte sich mit folgender Aussage rauszureden: „Wir haben niemals den Begriff “Originale” benutzt“, laut Vertrag habe es sich um authentische Scherbenfiguren aus Originalmaterial (Ton) gehandelt, die in Xi’an von chinesischen Partnern hergestellt und in Deutschland verzollt worden seien.
Nun besagt aber leider das deutsche Wörterbuch, dass echt, authentisch und original identische Wörter sind, was die Anschuldigungen natürlich verhärtete.
Letztendlich gab man auf Focus online am 12. 12. bekannt, dass die Ausstellung ab Mittwoch, dem 13. 12. geschlossen wurde.
Der Hamburger Museumsdirektor lehnt trotz des großen Skandals seinen Rücktritt ab. Man streitet nach wie vor über das Kleingedruckte in den Verträgen, um so den Schuldigen zu ermitteln. “Wir sind selber Opfer geworden. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Museum auf Fälschungen hereinfällt.“![]()