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Reeperbahn

April 30, 2008
Autor: Christophe

Spitz ist seine Zunge. Pointiert ist sein Humor. Das Kabarett. Die hohe Kunst der Unterhaltung lässt sich wieder feiern. Denn das Hamburger Kabarettfestival begrüßt vom 1. bis 31. Mai im St. Pauli Theater prominente Kabarettisten und deren Bühnenprogramme. Ein Erlebnis für das Zwerchfell.

Das Kabarett bleibt ein fester Bestandteil der deutschen Bühnenkultur, auch wenn das Kabarett immer wieder tot gesagt wird. Und insbesondere das Hamburger Kabarettfestival bereichert die Bühnenlandschaft. In diesem Jahr verwöhnen unter anderem Annamateur und Außensaiter, Badesalz, Ohne Rolf und Josef Hader die Ohren des Publikums.

Vorhang auf für das Kabarett © Flickr daskerst

Das Kabarett lebt. Politisch humoreske Satire oder literarisch romantische Poesie, das Spektrum ist breit. Alle Befürworter des anspruchsvollen Humors sollten sich die Kabarettfestspiele nicht entgehen lassen.

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Januar 3, 2008
Autor: Christian

Seit dem 11. Dezember 2007 sorgt man in der Hansestadt dafür, dass die Reeperbahn sicherer wird

Bei rund 800 Gewalttaten im Jahr auf St. Pauli und 90 auf dem Hansaplatz entschied man nun, dass es dringend notwendig ist, für erhöhte Sicherheit auf der Reeperbahn und dem Hansaplatz zu sorgen. Innensenator Udo Nagel sagte: “Das Waffenverbot ist ein weiterer Baustein für die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt.” Den Anstoß hatte das neue Waffengesetz durch eine Initiative aus der Hansestadt bekommen. Am 11. Dezember 2007 trat es in Kraft.

Waffenverbot ReeperbahnDas neue Verbot gilt für Schusswaffen, Hieb- und Stoßwaffen, alle Messer (auch Schweizer Taschenmesser) sowie auch Knüppel und Baseballschläger. Für Sprays gilt eine Sonderregelung: Sprays, die zur Selbstverteidigung dienen, vor allem bei Frauen, sind weiterhin erlaubt, jedoch nur, wenn sie die BKA-Kennzeichnung tragen. Das Gebiet, das von nun an von der Polizei mit Metalldetektoren streng kontolliert wird, umfasst die Reeperbahn und ihre Nebenstraßen. Es erstreckt sich im Norden von der Simon von Utrecht-Straße bis zur Erichstrße/Hopfenstraße im Süden. „Das ist der Bereich, indem etwas passiert ist und in dem wir davon ausgehen, dass wieder etwas passieren würde“, sagte Nagel. Zusätzlich gilt das Verbot auf dem Hansaplatz und seinen Nebenstraßen. Die kontollierten Bereiche sind durch Schilder gekennzeichnet. Verstöße werden mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Euro geahndet.

Anwohner dürfen ihre Waffen behalten, diese müssen aber in allen Verbotszonen besonders gesichert werden. Bei Kontrollen durch die Polizei muss ersichtlich sein, das die Waffe, beim Aufentahlt in den ‘waffenfreien’ Zonen nicht “zugriffsbereit” war bzw. ist, etwa durch eine feste Verpackung. Diese Regelung gilt auch für Bürger, die im Auto oder Bus über die Reeperbahn fahren. „Unbelehrbare, die dann weiter mit Waffen unterwegs sind, begehen eine Ordnungswidrigkeit und müssen Bußgeld zahlen.“ erklärt Polizeivizepräsident Michael Daleki, der strenge Kontrollen angekündigt hat: Niemand dürfe davon ausgehen, sich unbemerkt über die Nebenstraßen in die Verbotszonen schleichen zu können. „Meine Kollegen vor Ort kennen die Straßen genau und werden die Lücken schließen“, sagt Daleki.

viedeoueberwachung reeperbahnPolitisch begrüßt die Opposition das Verbot. Die SPD kritisiert aber, dass dies viel schneller hätte eingeführt werden können. Laut Senat sei dies wegen der rechtlichen Lage nicht möglich gewesen. Zusätzlich fordert SPD-Innenexperte Andreas Dressel eine grundsätzliche „Entwaffnungsstrategie“: Es könne nicht sein, dass auf einer Straße Waffenverbot gelte, hinter den Schaufenstern aber weiter Waffen verkauft werden dürfen. Auch GAL-Innenexpertin Antje Möller meint, die „Entwaffnung müsse in der ganzen Stadt vorangetrieben werden“. Speziell auf dem Kiez müsse der Verkauf von Waffen eingedämmt werden. ” (DIE WELT)

Die Bürger der Hansestadt sind geteilter Meinung, was das Waffenverbot angeht. Viele begrüßen die Erhöhung der Sicherheit. Man zweifelt aber auch an der Konsequenz, mit der die angekündigten Kontrollen durchgeführt werden.

Eine Stimme aus Hamburg dazu: “Das Waffenverbot kann eine Maßnahme sein, um tätliche Übergriffe zu verhindern. Viel wichtiger aber ist wieder eine große Polizeipräsenz auf den Straßen. Polizisten, die Streife gehen, und nicht nur einmal am Tag mit dem Peterwagen unterwegs sind. Ich habe seit Jahren keine Streifenpolizisten mehr auf den Straßen gesehen. (…) Was wir brauchen sind keine Verbote, sondern viel mehr Kontrollen.”

Uneinigkeiten bestehen auch in der Definition von ‘Waffen’, die im Zuge der Vorschriften vorgenommen wurde. Schließlich sei ja theoretisch fast alles als Waffe einsetzbar, wie zum Beispiel eine Glasflasche oder eine Nagelfeile. Wer zu Gewalt bereit sei, der könne immer einen Weg finden, diese auch auszuüben. Nur muss man sich fragen, ob es im Sinne der Gewaltbereitschaft einen Unterschied macht, ob man das Opfer mit einer Schusswaffe, also aus der Entfehrnung, oder mit den bloßen Händen angreift. Zu bedenken bleibt auch der Unterschied, zwischen einem blauen Auge oder einer gebrochenen Nase und einer Stich- oder Schusswunde.

Ich beurteile das Waffenverbot auf dem Kiez als einen großen Schritt in die richtige Richtung. Selten wird in der deutschen Politik gleich beim ersten Mal ins Schwarze getroffen. Ich denke, die kommenden Erfahrungen werden helfen, die Maßnahmen zu verbessern.

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Dezember 28, 2007
Autor: Christophe

Hamburg bei Nacht © xxxUNICORNxxx / Pixelio
Dass der Hamburger Kiez die Party-Meile schlechthin in Hamburg ist, hat sich weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus herumgesprochen. Doch auch die Hamburger selbst amüsieren sich gerne im dem Stadtteil St. Pauli, von Millerntorplatz bis zur Großen Freiheit, zwischen Spielbudenplatz und Reeperbahn. Denn der Kiez ist weit mehr als nur die berühmt-berüchtigte Herbertstraße mit ihren Bordelle und den käuflichen Damen.
Wie schon in früheren Zeiten ist diese Ecke Hamburgs vor allem ein Marktplatz für alle, die Abends etwas in der Innenstadt erleben und eine große Auswahl auf kleinem Raum haben wollen. Nicht nur ganze Cliquen und Thekenmannschaften trifft man abends in den zahlreichen In-Treffes an, auch für Singles hat sich mittlerweile ein festes Angebot etabliert. Bei der Führung durch das Rotlichtviertel mit gemeinsamen Sex- oder SM-Shop-Besuch kann man zum Beispiel anderen Singles näher kommen – ob dass der Kontaktaufnahme wirklich förderlich ist, konnte ich nicht in Erfahrung bringen.

Wer sich also in Hamburg auch als Single amüsieren will, ist auf dem Kiez ganz sicher richtig. Und wer sicher sein will, dass er nicht den ganzen Abend alleine verbringen will, sollte sich einmal in den Kontaktanzeigen umsehen, vom Blinddate bis hin zur privaten Fremdenführung findet man dort sicher passende Begleitung.

Auch zu Silvester wird auf dem Kiez wieder eine Menge los sein, für drei Partys zu werben, hieße 30 zu vernachlässigen. Und wie immer wird dann auch auf den Straßen St. Paulis gefeiert werden, was das Zeug hält. Wer immer noch glaubt, die Hanseaten seien ruhig, zurückhaltend und reserviert, dem kann nur dringend ein Besuch empfohlen werden…

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Dezember 5, 2007
Autor: Christophe

Rund um Reeperbahn und Hansaplatz herrscht ab 11. Dezember ein absolutes Waffenverbot.

Mit dieser Maßnahme möchte der Senat die Zahl der Gewaltdelikte auf und um die berühmt-berüchtigte Vergnügungsmeile der Hansestadt signifikant reduzieren. Ob es gelingen wird?

Auf der Reeperbahn muss der Camembert jetzt mit Löffeln geschnitten werden.

Das Verbot umfasst alle Arten von Schusswaffen und Schreckschusswaffen, außerdem Messer (auch Taschenmesser), Baseballschläger, Knüppel, Kampfhandschuhe und Tierabwehrsprays. Bus- und Taxifahrer dürfen Elektroschocker und CS-Gas mit sich führen. Notwehr-Sprays mit BKA-Kennzeichen bleiben generell erlaubt. Handwerker, Anwohner und Gastronomiebetreiber dürfen Messer und andere spitze Gegenstände im Freien führen. Das Verbotsgebiet wird durch Schilder gekennzeichnet; Polizisten und Beamte des Ordnungsamtes sind zur Kontrolle befugt. Ein Verstoß kostet – im Fall von Schusswaffenführung (auch bei Besitz eines Waffenscheins) – bis zu 250 Euro, bei wiederholten Verstößen können die Bußgelder auf bis zu 10.000 Euro erhöht werden. Weil in Deutschland Gewerbefreiheit herrscht, dürfen allerdings Geschäfte innerhalb der Verbotszone Messer und andere waffentaugliche Gegenstände – auch Schusswaffen – verkaufen. Auspacken darf man sie aber erst bei Verlassen der Zone.

Vielen Politikern ist die Maßnahme noch zu eingeschränkt: Sie sähen gerne ganz Hamburg als waffenfreie Stadt. Die SPD-Fraktion fordert weiterhin, in ein generelles Trageverbot auch den Waffenhandel mit einzubeziehen: Es sei nicht akzeptabel, dass auf der Straße Waffen verboten seien, während in den Schaufenstern “die verbotenen Gegenstände angepriesen werden”.

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September 26, 2007
Autor: Hafenmeister

Hamburg Reeperbahn KiezDie Hamburger Reeperbahn ist auf der ganzen Welt als Party- und als Lustmeile bekannt und dass nicht nur bei den Matrosen, die dort täglich Anker werfen. Das Lied “Auf der Reeperbahn nachts um halb eins” von Hans Albert ist meiner Meinung nach das passendste Lied für die Reeperbahn. So beschreibt es sehr gut, dass dort rund um die Uhr etwas zu erleben ist. Dies weiß auch die Belegschaft der Hamburger Davidswache. Es ist zwar Europas kleinstes Revier, aber die Hamburger Polizisten haben dennoch Nacht für Nacht ale Hände voll mit den St. Pauli-Besuchern zu tun. Und das muss nicht immer der Betrunkene sein, der umher pöbelt, oft ist es auch nur das Patrouille fahren, um den Besuchern der Reeperbahn ein sicheres Gefühl zu geben.

Reeperbahn Festival LogoMorgen, also am 27.09.2007 findet zum zweiten Mal das Reeperbahn Festival statt. Vergangenes Jahr konnten mehr als 10.000 Besucher über 200 Bands verteilt auf 20 Bühnen sehen und hören. Dieses Jahr sind unter anderem Johnossi, Juliette & The Licks, Shout Out Louds, The Ark, The Pigeon Detectives und Virginia Jetzt! zu hören. Die Festival-Preise sind auch sehr geldbeutelfreundlich, zumindest. wenn man bedenkt, wie viele Bands es zu erleben gibt. Das Tagesticket gibtes für 26,-Euro, 2-Tagestickets kosten 38,-Euro und das 3-Tagesticket gibt es für 55,-Euro unter www.reeperbahnfestival.com oder jedem anderen Tickethaus zu kaufen. Aber auch an den anderen Wochenenden und sogar auch in der Woche ist die Reeperbahn eine Anziehungspunkt für Jung und Alt, für Touristen und Partypeople.

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